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	<title>Automatische Informationen</title>
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	<description>Softwareentwicklung, Projektmanagement, Hochschule und mehr</description>
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		<title>Tschüss, 4b</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 13:14:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Kreuz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Profession]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit Ende November lese ich in der Heilbronner Dammgrundschule den Schülern der Klasse 4b vor. Alle Kinderohren hörten mir von Beginn an gespannt zu. Ja, sie hörten zu, denn nun ist das Schuljahr vorbei. Aber der letzte Vorlesetag war noch einmal besonders schön. Nicht nur wegen den netten kleinen Erinnerungsmappe, die sie mir schenkten. Sondern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Ende November lese ich in der Heilbronner <a href="http://www.dammgrundschule.hn.schule-bw.de/">Dammgrundschule</a> den Schülern der Klasse 4b vor. Alle <a title="Kinderohren" href="http://blog.automatische-informationen.de/2010/05/26/kinderohren/">Kinderohren</a> hörten mir von Beginn an gespannt zu. Ja, sie hör<strong>t</strong>en zu, denn nun ist das Schuljahr vorbei. Aber der letzte Vorlesetag war noch einmal besonders schön. Nicht nur wegen den netten kleinen Erinnerungsmappe, die sie mir schenkten. Sondern auch, weil alle am letzten Tag unbedingt noch einmal mir vorlesen wollten. So wie wir das in den letzten Wochen immer gemacht hatten. Das hat mich riesig gefreut.</p>
<p>Und so sage ich tschüss. Tschüss, Alper, Beyzanur, Cihan, Diana, Ebrar, Edona, Enes, Faruk, Ilirida, Jil, Kemal, Kerime, Kimberly, Lejla, Mert, Mervisa, Nico, Nikola, Semanur, Silvana, Siyabent, Umut und Zilan.</p>
<p>Es war mir eine Freude, euch vorlesen zu dürfen. Denn auch ich habe viel bei euch gelernt.</p>
<p>Und, wie sagte Kimberly mir noch zum Abschied, bevor ich eine kleine Träne verdrücken musste? &#8220;Wir sehen uns bestimmt wieder!&#8221;. Das werden wir.</p>
<p>PS: Das nächste Schuljahr kommt bestimmt. Welche Klasse es wohl diesmal wird?</p>
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		<title>Lang ist&#8217;s her</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 16:59:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Kreuz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Profession]]></category>
		<category><![CDATA[COBOL]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläum]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor einigen Tagen bin ich über ein kleines Artefakt gestolpert, dass den ersten erfolgreichen Lauf des ersten von mir erstellten Programms dokumentiert. Am 18. Juli 1980 durchsuchte mein erstes Programm eine bestimmte Festplatte nach sog. Lademodulen und listete diese auf, mitsamt Übersetzungsdatum und -uhrzeit. Von einem Hello World wusste ich damals noch nichts, sonst hätte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Tagen bin ich über ein kleines Artefakt gestolpert, dass den ersten erfolgreichen Lauf des ersten von mir erstellten Programms dokumentiert. Am 18. Juli 1980 durchsuchte mein erstes Programm eine bestimmte Festplatte nach sog. Lademodulen und listete diese auf, mitsamt Übersetzungsdatum und -uhrzeit. Von einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hallo-Welt-Programm">Hello World</a> wusste ich damals noch nichts, sonst hätte ich mir nicht so viel Mühe mit diesem Programm machen müssen ;-)</p>
<p><a href="http://blog.automatische-informationen.de/wp-content/uploads/2010/07/T932PA61.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-599" title="T932PA61" src="http://blog.automatische-informationen.de/wp-content/uploads/2010/07/T932PA61.gif" alt="Listing des ersten Programmlaufes am 18.7.1980" width="800" height="243" /></a></p>
<p>Über eine gehörige Portion <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Soziales_Netzwerk_%28Soziologie%29">Vitamin B</a> organisierte ich mir ein Praktikum über die Sommerferien in einem Rechenzentrum. Zwei Monate zuvor entschied ich für mich, dass ich was mit Informatik machen wollte (&#8220;Wenn Sie gut in Mathematik und Physik sind, dann könnte Ihnen Informatik gefallen&#8221;, las ich im Buch der Ausbildungsberufe und Studienfächer).</p>
<p>So saß ich im Juli 1980 im viel zu großen Büro des Abteilungsleiters. Ich war alleine dort, er war im Urlaub. Mein Betreuer knallte mir zwei dicke Ordner auf den Tisch. Er meinte noch: &#8220;Das sind programmierte Unterweisungen über Computer und deren Programmierung. Die können Sie ja mal durcharbeiten&#8221; und ließ mich allein. Jede dieser &#8220;programmierten Unterweisungen&#8221; (heute würde man sagen: e-learning book ohne e-) sollte innerhalb von zwei Wochen durchgearbeitet werden. Es fing mit einer Definition eines <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bit">Bits</a> an und hörte mit den Tiefen der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/COBOL">COBOL</a>-Programmierung auf. Na toll, mein Praktikum sollte nur drei Wochen dauern.</p>
<p>Dank ein paar Überstunden war ich schon nach zwei Tagen fertig. Gut, mein Gehirn fühlte sich wie ein Kaugummi an. Und ich hatte wohl auch die eine oder andere Übung übersprungen. So gerüstet ging ich am dritten Tag zu meinem Betreuer und fragte nach einer Programmieraufgabe. Er meinte, es soll etwas nützliches sein und bei Ihnen würden alle sowieso in COBOL programmieren. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Job_Control_Language">JCL</a> würde er mir teilweise zeigen, aber ich müsste noch eine dieser programmierten Unterweisungen durcharbeiten. Zum Glück hatte ich darin schon Routine.</p>
<p>Das nützliche Programm sollte eine ganze Festplatte nach Lademodulen durchsuchen und diese auflisten. Ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lademodul">Lademodul</a> ist in etwa das, was heute eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Programmbibliothek#Dynamische_Bibliotheken">dynamische Programmbibliothek</a> ist. Aber auch vollständige Programme wurden in Lademodule übersetzt. Auf der Festplatte waren die Lademodule durch eine bestimmte Bytefolge gekennzeichnet und einige 130 Byte später war deren Übersetzungsdatum und -uhrzeit abgelegt. Algorithmisch nicht zu komplex, aber dummerweise ging auch nichts anderes als eine sequentielle Suche auf dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Raw_Device">Raw Device</a>. Na ja, immerhin waren die Platten damals nur ca. 10 MiB groß. Ach ja, das Ganze lief natürlich unter <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Multiple_Virtual_Storage">MVS</a>.</p>
<p>So schrieb ich denn mein erstes Programm. <em>Schrieb</em> ist genau richtig, denn alle dortigen Codierer schrieben ihre Programm in ein Papierformular. Die angestellten Codierer durften dann die Formulare im Schreibbüro abgeben, in dem so ca. 20 Schreibkräfte das geschriebene Programm in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lochkarte">Lochkarten</a> umwandelten. Diese wurde dann beim <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Operating">Operator</a> abgegeben und schon nach einem Tag hielt man das Ergebnis des Übersetzungslaufes in Händen. Ich durfte mein Programm nicht im Schreibbüro abgeben, sondern musste selbst Lochkarten auf einer Uraltmaschine stanzen, die kein anderer benutzen wollte. Ein Tippfehler bedeutete mit einer neuen Lochkarte von vorne beginnen zu müssen.</p>
<p><a href="http://blog.automatische-informationen.de/wp-content/uploads/2010/07/Lochkarte-AC.jpg"><img src="http://blog.automatische-informationen.de/wp-content/uploads/2010/07/Lochkarte-AC.jpg" alt="Lochkarte Praktikum 1980" title="Lochkarte AC" width="736" height="324" class="alignnone size-full wp-image-605" /></a></p>
<p>Ich weiß nicht, wie lange ich im Kämmerchen mit dem Lochkartenstanzer zubrachte. Aber endlich, nach ein zwei Korrekturläufen wurde mein Programm vom Compiler übersetzt. Pro Korrekturlauf verging mindestens ein halber Tag, aber der Operator hatte ein Einsehen und priorisierte meine Eingaben etwas höher ;-). Ein Fehlerchen war noch zu beheben und vor etwas mehr als 30 Jahren lief mein erstes Programm erfolgreich.</p>
<p>Jeder, der das erste eigene ernsthafte Programm fertig gestellt hat, kennt dieses Gefühl: Herrscher über eine Maschine. Extrem befriedigend und motivierend.</p>
<p>Der Rest des Praktikums war für mich dann nur noch Kür. Einige Tage im Operating arbeiten, an den netten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bandlaufwerk">Bandstationen</a>. Und zwei weitere kleine Programme durfte ich dann auch noch schreiben. Das zweite an einem Lochkartenstanzer mit Zeilenpuffer. Ade Tippfehler! Das dritte sogar an einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/3270">Bildschirmterminal</a>. Wow! Aber was diese Programme taten, weiß ich nicht mehr. Ich glaube, dass dritte Programm rechnete Zylinder- und Satzgrößen in Blockgrößen um. Oder umgekehrt. Egal.</p>
<p>Ja, lang ist&#8217;s her. Und der Weg von damals auch.</p>
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		<title>Projektstudie Softwareentwicklung SS 2010: Lessons Learned</title>
		<link>http://blog.automatische-informationen.de/2010/07/02/projektstudie-softwareentwicklung-ws-2010-lessons-learned/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 18:12:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Kreuz</dc:creator>
				<category><![CDATA[#SEPS]]></category>
		<category><![CDATA[java]]></category>
		<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>
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		<category><![CDATA[Softwareentwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern durfte ich an einer sehr interessanten und teilweise emotionalen Diskussion teilnehmen. Es war der Abschlusstermin der diessemestrigen Projektstudie Softwareentwicklung, von mir großspurig Retrospektive getauft. Ob es wirklich eine Retrospektive war sei einmal dahin gestellt. Auf jeden Fall haben wir uns über Bewahrenswertes, Verbesserungswürdiges und Bemerkenswertes unterhalten. Ich möchte hier einmal die Ergebnisse zusammenstellen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern durfte ich an einer sehr interessanten und teilweise emotionalen Diskussion teilnehmen. Es war der Abschlusstermin der diessemestrigen <a href="/hochschule/projektstudie-softwareentwicklung/">Projektstudie Softwareentwicklung</a>, von mir großspurig <em>Retrospektive</em> getauft. Ob es wirklich eine Retrospektive war sei einmal dahin gestellt. Auf jeden Fall haben wir uns über Bewahrenswertes, Verbesserungswürdiges und Bemerkenswertes unterhalten.</p>
<p>Ich möchte hier einmal die Ergebnisse zusammenstellen und ggf. kommentieren.</p>
<p>Auf jeden Fall möchte ich allen danken, die dafür gesorgt haben, dass eine Diskussion zu Stande gekommen ist. Da kann ich noch so &#8220;nett&#8221; sein. Letzten Endes ist es meine Aufgabe, die Arbeiten zu bewerten. Um so schöner finde ich es, dass wir es in diesem Semester zu einer offenen Diskussionskultur geschafft haben.</p>
<p><strong>Danke schön!</strong></p>
<p>So, nun die Punkte, die wir angesprochen haben. Meine Bemerkungen sind <em>kursiv</em> gekennzeichnet.</p>
<h3>Bewahrenswertes</h3>
<h4>Teambildung</h4>
<p>Die Zusammenstellung der Teams nach dem Zufallsprinzip wurde von allen positiv gesehen. Dadurch haben sich neue Bekanntschaften gebildet, insgesamt haben sich alle näher kennen gelernt.</p>
<p>Das Vorgeben (und Annehmen) von projektspezifischen Rollen führte nach Meinung der Teilnehmer zu einer professionellen Arbeitsweise, die sich von der üblichen Gruppenarbeit erheblich unterscheidet.</p>
<p>In diesem Semester kam es zum ersten Mal zu einer umfangreicheren Zusammenarbeit zwischen den Projektteams. Fehlten in einem Team bestimmte Kompetenzen, so halfen Mitglieder eines anderen Teams aus.</p>
<p><em>Das sehe ich auch so positiv. Das liegt aber nur zum Teil an der Umgebung, die ich bereit gestellt habe. Zum größten Teil ist das das Werk der Teilnehmer. BTW, heute habe ich einen interessanten Artikel über <a title="Wie agiles Projektmanagement funktionierende Teams formt" href="http://www.besser20.de/studie-wie-agiles-projektmanagement-funktionierende-teams-formt/1207/">Gruppen- vs. Teamarbeit</a> gelesen, der passt gut zur Situation der Projektstudie ;-)</em></p>
<h4>Regularien</h4>
<p>In der Projektstudie wurde nicht nur die Art und Weise vorgegeben, wie sich die Teams zusammensetzen. Neben der Festlegung auf bestimmte Werkzeuge (<a href="http://trac.edgewall.org/">Trac</a>, <a href="http://mercurial.selenic.com/">Mercurial</a>) wurden weitere &#8220;Spielregeln&#8221; von mir definiert. Dazu gehörten wöchentliche Statusreports, Protokollierung aller Besprechungen, Verwendung des Ticketsystems, u.s.w.</p>
<p>Diese Vorgaben sollen beibehalten werden, evtl. sogar ausgebaut werden, um einen der verbesserungswürdigen Punkte, die Arbeitsbelastung, abzumildern.</p>
<p><em>Ich bin immer wieder erstaunt, wie gut feste Regeln ankommen. Zuerst denke ich, dass diese als Einschränkung empfunden werden. Im Laufe des Semesters stellt sich heraus, dass diese Regeln eher helfen. Daher werde ich in Zukunft die Regularien im Sinne von Hilfestellungen weiter ausbauen. Angedacht (und von Ihnen bestätigt) sind: definiertes &#8220;Standardteam&#8221; (1 Projektleiter, 1 Dokumentator, 1 Qualitätsmanager, Rest Entwickler), definierte Entwicklungsumgebung (Maven, Hudson, Mercurial, Trac), definierte Ablaufumgebung (Portal Server), weitere Vorlagen.</em></p>
<h4>Organisatorisches</h4>
<p>Die regelmäßigen Präsenztermine wurden positiv aufgenommen. Wir haben uns zu den festen Terminen in der großen Gruppe getroffen, offene Punkte gemeinsam besprochen, ggf. haben einige ihre Arbeitsergebnisse präsentiert und anschließen haben die Projektteams separat gearbeitet.</p>
<p>Dadurch wurde ereicht, dass sich jedes Projektteam regelmäßig getroffen hat, offene Punkte schneller erkannt und behoben wurden. In normaler Gruppenarbeit passiert es oft, dass man sich zu selten trifft und erst gegen Ende entdeckt: die Einzelteile passen nicht zusammen.</p>
<p>Ebenfalls wurde positiv angesprochen, dass ich während der Präsenztermine (und darüber hinaus) ansprechbar war. Mein &#8220;<a href="http://www.4managers.de/management/themen/management-by-walking-around-mbwa/">Management by walking around</a>&#8221; hat vielen Teams weitergeholfen. Das sollte nach Ansicht der Teilnehmer ebenso bewahrt werden, wie der Einsatz eines studentischen Coaches.</p>
<p>Dieser Coach hatte angeregt, dass sich alle Projektleiter gerade in der ersten Zeit zu einem Erfahrungsaustausch treffen. Auch dieses Vorgehen hat vielen geholfen. Solche teamübergreifenden Treffen sollen zukünftig auch für andere Rollen (Entwickler, Qualitätsmanager, &#8230;) stattfinden.</p>
<p><em>Es freut mich, dass mein Herumlaufen nicht als Spitzelversich gewertet wurde, sondern eine Hilfe war. Auch in Zukunft werde ich versuchen, einen studentischen Coach zu finden, der den Teilnehmern die Hemmschwelle mindert, zu fragen und ggf. zu eskalieren. Die übergreifenden Besprechungen halte ich für eine sehr gute Idee.</em></p>
<h4>Inhaltliches</h4>
<p>Ingesamt wurde der Lerneffekt der Projektstudie als groß eingestuft. Im Grundstudium wurden eher theoretische Inhalte gelernt, die nun angewendet werden konnten. Trotzdem wurden auch die eher theoretischen Inhalte dieses Semesters als nützlich für die Projektstudie anerkannt. Die Teilnehmer äußerten, dass sie sich selbst besser kennengelernt haben, insbesondere auch was ihre eigene fachlichen Ziele betreffen.</p>
<p><em>Seufz, das ist das Ziel der Projektstudie. Und wenn das erreicht ist, bin auch ich zufrieden ;-).</em></p>
<h3>Verbesserungswürdiges</h3>
<h4>Arbeitsbelastung</h4>
<p>Die Arbeitsbelastung wurde von sehr vielen als zu hoch angesehen. Einige meinten sogar, dass man sich in diesem Semester zwischen der Projektstudie und sonstigen Prüfungen entscheiden müsste. Es gab aber auch Stimmen, die meinten, die Belastung sei hoch, aber nicht zu hoch gewesen.</p>
<p><em>Sicher ist die Arbeitsbelastung bei einer Projektstudie nicht unerheblich. Die Projektstudie ist mit 6 Credits bewertet, dass sind 180 Stunden. De facto kommen noch die 2 Credits von <a title="Projektmanagement 2" href="/hochschule/projektmanagement-2/">Projektmanagement 2</a> hinzu, dass man auf eine Nettoarbeitszeit von einem Monat kommen kann.</em></p>
<p><em>Ich denke, die Gründe für die als hoch empfundene Arbeitsbelastung sind vielfältiger Natur. Zunächst einmal ist es die erste Projektstudie im Studium. Vorher wurden Vorlesungen und Übungen besucht, bei denen man selbst nicht zu sehr aktiv sein musste. Das ist in der Projektstudie definitiv anders. Zum anderen haben fast alle Projektteams ihr Arbeitspensum selbst bestimmt und sich dabei überschätzt. Möglicherweise aus Gründen des Nichtversagenwollens unterblieben korrigierende Maßnahmen. Sicher auch aus Angst um eine schlechte Note. Es gab zu viele Details bei der Entwicklung zu beachten, mit denen sich die Teilnehmer bisher so nicht beschäftigt haben. Die Rollenaufteilung war in einigen Teams nicht optimal.</em></p>
<p><em>Viele dieser Punkte lassen sich durch Hinweise, durch Coaching und durch Regelungen (siehe oben) verbessern. Auch sollte die Einstufung und der Arbeitsaufwand für die Projektstudie überdacht werden. Daran bin auch ich interessiert.</em></p>
<h4>Hinweise</h4>
<p>Die Teilnehmer wünschten sich weitere Hinweise zu einzelnen Regelungen, wie z.B. zur Möglichkeit einer fließenden Rollenverteilung in Form der Definition einer Kernrolle und möglichen Varianten. Auch einige Werkzeuge, wie z.B. Mercurial und Ant bedürfen einer weitergehenden Erklärung. Einer der Teilnehmer meinte:</p>
<blockquote><p>Mercurial ist bestimmt ein tolles Werkzeug. Wenn es näher erklärt würde, brächte es für alle einen riesigen, umfassenderen Nutzen.</p></blockquote>
<p><em>Die weiteren Hinweise werde ich ab nächstem Semester gerne geben.</em></p>
<h4>Transparenz bei der Benotung</h4>
<p>Viele Teilnehmer wünschten sich eine größere Transparenz bei der Notengebung, nach dem Motto: &#8220;Wenn ich folgendes mache (unterlasse), bekomme ich eine um X% höhere (niedrigerere) Note&#8221;.</p>
<p><em>Ich fand die Diskussion über den Sinn und Unsinn von Noten spannend. Lernt man für eine gute Note oder um etwas besser zu können? Das ist natürlich eine Frage, die jede(r) für sich selbst beantworten muss. Genauso wie die der Relevanz guter Noten im Zeugnis.</em></p>
<p><em>Die Zusammensetzung der Note ergibt sich aus den gewichteten Teilnoten &#8220;Codepräsentation&#8221;, &#8220;Individuelle Leistung gemäß eigener Rolle&#8221;, &#8220;Teamleistung&#8221; und &#8220;Leistung für das Team&#8221;. Ich selbst (und die meisten Führungskräfte wohl auch) wäre froh, wenn man projekt- und teamunabhängig über einen festen Katalog z.B. die Leistung für das Team messen könnte. So müssen wir uns mit Heuristiken behelfen und alle das Gehirn eingeschaltet lassen ;-)</em></p>
<h3>Bemerkenswertes</h3>
<p>Ich fand die sehr intensive Nutzung des Wikis besonders bemerkenswert. Ich habe zwar noch keine Statistik erstellt, aber in diesem Semester wurde mehr mit dem Wiki (Trac) gearbeitet, als in den Semestern vorher zusammengenommen (damals: DokuWiki und Mantis). Möglicherweise hängt dies auch mit der zunehmenden Nutzung der Wiki-Technologie im Grundstudium zusammen.</p>
<p>Die Teilnehmer bemerkten die sehr intensive Kommunikation, sowohl innerhalb der Teams als auch zwischen den Teams. Das hätten sie sich nicht so (positiv) vorgestellt. Die darüber hinaus persönlichen Erfahrungen waren für die meisten ein Highlight.</p>
<p>Jetzt beim Schreiben fällt mir ein weiterer Punkt ein: viele Teilnehmer haben sich mit dem &#8220;warum&#8221; beschäftigt. Das finde ich toll. Und noch besser ist es, wenn sich alle die Frage stellen: Warum?</p>
<p>Bemerkenswert fanden viele (inkl. mir) die gute Moderation der Retrospektive durch zwei der Teilnehmer. Und das schöne Protokoll ;-)</p>
<hr />
<p>Falls ich etwas vergessen oder ungeschickt dargestellt habe, einfach eine E-Mail an mich. Oder hinterlassen Sie einen Kommentar zu diesem Blogeintrag.</p>
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		<item>
		<title>AppleScript in Clojure</title>
		<link>http://blog.automatische-informationen.de/2010/06/21/applescript-in-clojure/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 18:20:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Kreuz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Profession]]></category>
		<category><![CDATA[AppleScript]]></category>
		<category><![CDATA[Clojure]]></category>
		<category><![CDATA[java]]></category>

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		<description><![CDATA[Eben stolpere ich über den Artikel Applescript Engine in Java. Dort wird beschrieben, wie man unter Mac OSX von Java aus auf AppleScript zugreifen kann. Das dort beschriebene Beispiel habe ich gleich mal nach Clojure konvertiert. Und siehe da: es geht noch kürzer (und einfacher). &#40;import '&#40;javax.script.ScriptEngineManager&#41;&#41; &#40;def mgr &#40;javax.script.ScriptEngineManager.&#41;&#41; &#40;def engine &#40;. mgr getEngineByName [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eben stolpere ich über den Artikel <a href="http://epistemologicalengineering.blogspot.com/2010/06/applescript-engine-in-java.html">Applescript Engine in Java</a>. Dort wird beschrieben, wie man unter Mac OSX von Java aus auf AppleScript zugreifen kann. Das dort beschriebene Beispiel habe ich gleich mal nach <a href="http://clojure.org/" class="broken_link">Clojure</a> konvertiert. Und siehe da: es geht noch kürzer (und einfacher).</p>

<div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="lisp" style="font-family:monospace;"><span style="color: #66cc66;">&#40;</span>import '<span style="color: #66cc66;">&#40;</span>javax<span style="color: #66cc66;">.</span>script<span style="color: #66cc66;">.</span>ScriptEngineManager<span style="color: #66cc66;">&#41;</span><span style="color: #66cc66;">&#41;</span>
<span style="color: #66cc66;">&#40;</span>def mgr <span style="color: #66cc66;">&#40;</span>javax<span style="color: #66cc66;">.</span>script<span style="color: #66cc66;">.</span>ScriptEngineManager<span style="color: #66cc66;">.</span><span style="color: #66cc66;">&#41;</span><span style="color: #66cc66;">&#41;</span>
<span style="color: #66cc66;">&#40;</span>def engine <span style="color: #66cc66;">&#40;</span><span style="color: #66cc66;">.</span> mgr getEngineByName <span style="color: #ff0000;">&quot;AppleScript&quot;</span><span style="color: #66cc66;">&#41;</span><span style="color: #66cc66;">&#41;</span>
<span style="color: #66cc66;">&#40;</span><span style="color: #66cc66;">.</span> engine <span style="color: #b1b100;">eval</span> <span style="color: #ff0000;">&quot;tell application <span style="color: #000099; font-weight: bold;">\&quot;</span>iTunes<span style="color: #000099; font-weight: bold;">\&quot;</span> to play&quot;</span><span style="color: #66cc66;">&#41;</span></pre></div></div>

<p>Ist das die Zukunft der Java-Plattform?</p>
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		</item>
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		<title>Nigeria wandert von Südafrika nach Holland, oder: Lieber Freund und Partner zu sein</title>
		<link>http://blog.automatische-informationen.de/2010/06/04/nigeria-wandert-von-sudafrika-nach-holland-oder-lieber-freund-und-partner-zu-sein/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 11:08:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Kreuz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Privates]]></category>
		<category><![CDATA[Holland]]></category>
		<category><![CDATA[Nigeria]]></category>
		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.automatische-informationen.de/?p=522</guid>
		<description><![CDATA[Und wieder eine lustig übersetzte Mail zum Thema Vorschussbetrug. Die habe ich bei http://www.nigeria-connection.de/ noch nicht gefunden. Von: Traister, James Betreff: Lieber Freund und Partner zu sein, Datum: 4. Juni 2010 00:15:02 MESZ Return-Path: Received: from 144.250.137.56 (EHLO USMITRY-MX04.NorthAmerica.DelphiAuto.net) ([144.250.137.56]) by gateway2.delphi.com (MOS 4.1.8-GA FastPath queued) with ESMTP id AZK05129; Thu, 03 Jun 2010 18:28:47 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und wieder eine lustig übersetzte Mail zum Thema <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vorschussbetrug">Vorschussbetrug</a>. Die habe ich bei <a href="http://www.nigeria-connection.de/">http://www.nigeria-connection.de/</a> noch nicht gefunden.</p>
<blockquote><p>
Von: 	Traister, James <<a href="mailto:james.traister@delphi.com">james.traister@delphi.com</a>><br />
Betreff: 	Lieber Freund und Partner zu sein,<br />
Datum: 	4. Juni 2010 00:15:02 MESZ<br />
Return-Path: 	<<a href="mailto:james.traister@delphi.com">james.traister@delphi.com</a>><br />
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</p></blockquote>
<p>Ich bin Dr. Jan Rudolf Steinhauser die persönliche Unterstützung von Herrn Henk Kroeze, Vorsitzender der SNS Bank NV, Niederlande.<br />
Ich habe eine Secured Business Anregung für Sie.<br />
Bevor die USA und Irak-Krieg unserer Kunden Col. Hosam Hassan, der mit dem war<br />
Die irakischen Streitkräfte und auch ein Business-Mann machte eine nummerierte Festgeld für 18<br />
Kalendermonate, mit einem Wert von dreißig Millionen USA Dollar<br />
($ 30.000.000,00) nur in meiner Branche. Bei Fälligkeit mehrere Mitteilungen gesendet wurde<br />
zu ihm, auch während des Krieges im Frühjahr dieses Jahres.<br />
Nach dem Krieg wieder eine andere Meldung geschickt und war immer noch keine Antwort<br />
kam von ihm. Wir haben später erfahren, dass Col. Hosam Hassan zusammen mit seinem<br />
Frau und einzige Tochter hatte während des Krieges in einem Bombenanschlag getötet worden, dass<br />
traf ihre Heimat.<br />
Nach einer weiteren Untersuchung wurde auch entdeckt, dass Col. Hosam Hassan<br />
nicht etwaige nächsten Angehörigen in seiner amtlichen Papiere einschließlich der Paper<br />
Arbeit seiner Bank hinterlegen. Und er vertraute mir das letzte Mal war er<br />
in meinem Büro, dass niemand außer mir von seiner Lagerstätte kannte in meiner Bank.<br />
So, dreißig Millionen USA Dollar ($ 30.000.000,00) liegt noch in<br />
meine Bank, und niemand wird jemals nach vorne kommen zu behaupten es. </p>
<p>Was mich stört ist, dass die meisten nach den Gesetzen meines Landes nach Ablauf der 6 Jahre-Mittel werden auf das Eigentum der niederländischen Regierung zurück, wenn<br />
Niemand gilt für den Fonds geltend zu machen.<br />
Vor diesem Hintergrund ist mein Vorschlag an Sie, dass ich Ihnen gerne als<br />
Ausländer, wie die nächsten Angehörigen zu Col. Hosam Hassan stand, so dass Sie<br />
wird in der Lage sein, seine Mittel zu erhalten. Sobald die Gelder überwiesen wurden, um<br />
Ihre angegebene Bankkonto werden wir im Verhältnis von 60% bei mir zu teilen, 40%<br />
für Sie, sollten Sie Interesse bitte senden Sie mir Informationen zu folgenden,<br />
1. Vollständige Namen und Alter<br />
2. Private Telefonnummer<br />
3. Fax Line<br />
4. Aktuelle Wohnadresse<br />
5. Beruf (verpflichtend)<br />
Ich will lieber Sie erreichen mich über meine private Email-Adresse unten;<br />
Email: <a href="mailto:steinhauserjanrudolf@aol.nl">steinhauserjanrudolf@aol.nl</a><br />
Email: <a href="mailto:steinhauserjanrudolf@zensearch.com">steinhauserjanrudolf@zensearch.com</a><br />
        Und schließlich nach, daß ich Sie mit mehr Details über diesen bieten<br />
Transaktion. Ihre früheste Reaktion auf diese Nachricht wird hoch<br />
geschätzt.<br />
Mit freundlichen Grüßen,<br />
Dr. Jan Rudolf Steinhauser<br />
Email: <a href="mailto:steinhauserjanrudolf@aol.nl">steinhauserjanrudolf@aol.nl</a><br />
Email: <a href="mailto:steinhauserjanrudolf@zensearch.com">steinhauserjanrudolf@zensearch.com</a> </p>
<p>Für Herrn Henk Kroeze<br />
Vorsitzender (SNS Bank N.V.)<br />
P.O. Box 283 (AA2823)<br />
1000 EA Amsterdam, The Netherlands.<br />
Offizielle Webseite: <a href="http://www.snsbank.nl">www.snsbank.nl</a></p>
<p>****************************************************************************************</p>
<p>Note:  If the reader of this message is not the intended recipient, or an employee or agent responsible for delivering this message to the intended recipient, you are hereby notified that any dissemination, distribution or copying of this communication is strictly prohibited. If you have received this communication in error, please notify us immediately by replying to the message and deleting it from your computer. Thank you. </p>
<p>****************************************************************************************</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Twacbak, OAuth und Tweepy</title>
		<link>http://blog.automatische-informationen.de/2010/06/01/twacbak-oauth-und-tweepy/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 20:29:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Kreuz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Softwareentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[python]]></category>
		<category><![CDATA[Twacbak]]></category>
		<category><![CDATA[Tweepy]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Wartung]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine kleine Datensicherungssoftware für Twitter, Twacbak muss dringend aktualisiert werden: die Benutzerauthentifizierung mittels Name und Kennwort (&#8220;Basic Authentication&#8221;) wird zum 30.06.2010 abgeschaltet. Statt dessen soll das OAuth-Protokoll verwendet werden, bei dem Name und Kennwort nur durch Twitter selbst verwaltet werden und Benutzer einzelnen Anwendungen das Recht geben, auf ihre Daten bei Twitter zuzugreifen. An sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine kleine Datensicherungssoftware für Twitter, <a href="https://sourceforge.net/projects/twacbak/">Twacbak</a> muss dringend aktualisiert werden: die Benutzerauthentifizierung mittels Name und Kennwort (&#8220;Basic Authentication&#8221;) wird zum 30.06.2010 abgeschaltet. Statt dessen soll das <a href="http://oauth.net/">OAuth</a>-Protokoll verwendet werden, bei dem Name und Kennwort nur durch Twitter selbst verwaltet werden und Benutzer einzelnen Anwendungen das Recht geben, auf ihre Daten bei Twitter zuzugreifen. An sich eine gute Idee, da keine Kennworte mehr bei externen Anwendungen gespeichert werden.</p>
<p>Twacbak nutzt noch das bisherige Verfahren, bei dem über HTTP <a href="http://tools.ietf.org/html/rfc2617">Basic Authentication</a> Name und Kennwort mittels <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Base64">Base64</a> verscheiert übertragen werden. Dabei beruhigt höchstens die mögliche Übertragung per SSL. Das Modul zur direkten Kommunikation habe ich nicht selbst entwickelt. Statt dessen passte ich die <a href="http://mike.verdone.ca/twitter/">Python Twitter Tools</a> (PTT) an meine Bedüfnisse an.</p>
<p>Der 30.06.2010 näherte sich, besonders letzte Woche. Der Author der PTT scheint gerade OAuth zu implementieren, aber ob er bis zum 30.06.2010 fertig wird, bleibt offen. Und dann bräuchte ich ja noch Zeit, die Änderungen in Twacbak zu integrieren. Eine einfache Risikoabschätzung zeigt: besser etwas anderes.</p>
<p>OAuth ist kein triviales Protokoll. Es gibt für die unterschiedlichsten Szenarien Möglichkeiten der Anbindung. In den meisten Beispielen wird davon ausgegangen, dass die Anwendung, die auf Twitter zugreifen möchte, selbst eine für jeden zugänglich Webanwendung ist. Twacbak ist aktuell eine reine Konsolenanwendung. Und selbst wenn Twacbak einmal eine Webanwendung wird, würde es bei mir nur im lokalen Netz laufen.</p>
<p>Das ist die Situation: Twacbak muss bis Ende Juni 2010 an OAuth angepasst werden, OAuth ist ein komplexes Protokoll, mein bisheriges Modul zur Kommunikation mit Twitter unterstützt kein OAuth.</p>
<p>Mitte November 2009 stolperte ich über <a href="http://github.com/joshthecoder/tweepy">Tweepy</a>. Damals war es nicht besonders ausgereift, kein Vergleich zu PTT. Zum Glück hatte ich es in meinem <a href="http://pbrain.de">Brain</a> einsortiert und schaute es mir letzte Woche noch einmal im Detail an. Etwas anders aufgebaut als PTT unterstützt es nun recht ausgereift OAuth.</p>
<p>Bleibt das Problem, wie man sich in einer Konsolenanwendung bei Twitter über OAuth authentifiziert. Die Beispiele im Web gaben nicht viel her. Ein wenig herumexperimentieren, Python&#8217;s <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Read-eval-print_loop">REPL</a> half immens, kam heraus, dass es recht einfach ist:</p>

<div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="python" style="font-family:monospace;">auth = tweepy.<span style="color: black;">auth</span>.<span style="color: black;">OAuthHandler</span><span style="color: black;">&#40;</span>CONSUMER_KEY, CONSUMER_SECRET<span style="color: black;">&#41;</span>
auth_url = auth.<span style="color: black;">get_authorization_url</span><span style="color: black;">&#40;</span><span style="color: black;">&#41;</span>
<span style="color: #dc143c;">webbrowser</span>.<span style="color: #008000;">open</span><span style="color: black;">&#40;</span>auth_url<span style="color: black;">&#41;</span>
pin = getline<span style="color: black;">&#40;</span><span style="color: #483d8b;">'Enter PIN: '</span><span style="color: black;">&#41;</span>.<span style="color: black;">strip</span><span style="color: black;">&#40;</span><span style="color: black;">&#41;</span>
<span style="color: #ff7700;font-weight:bold;">if</span> pin:
    access_token = auth.<span style="color: black;">get_access_token</span><span style="color: black;">&#40;</span>pin<span style="color: black;">&#41;</span>
    <span style="color: #808080; font-style: italic;"># sichere access_token.key und access_token.secret für zukünftige</span>
    <span style="color: #808080; font-style: italic;"># Zugriffe, z.B. in einer Datenbank</span></pre></div></div>

<p>Die Werte für CONSUMER_KEY und CONSUMER_SECRET erhält man nach der <a href="http://dev.twitter.com/apps/new">Registrierung einer Anwendung bei Twitter</a>. Mittels <tt>get_authorization_url()</tt> erhält man von Twitter eine URL, unter der ein Benutzer die Anwendung authorisieren kann. Nach der Authorisierung erhält der Benutzer auf der Webseite eine PIN, die er dann in der Konsolenanwendung angeben muss. Diese dient dazu, dass die Anwendung über Twitter ein sog. <em>Access Token</em> erhält. Damit authentifiziert sich die Anwendung später gegenüber Twitter. Das Access Token ist benutzer- und anwendungsspezifisch und damit wesentlich sicherer als ein Kennwort.</p>
<p>Der spätere Zugriff ist dann wieder einfach:</p>

<div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="python" style="font-family:monospace;">auth = tweepy.<span style="color: black;">auth</span>.<span style="color: black;">OAuthHandler</span><span style="color: black;">&#40;</span>CONSUMER_KEY, CONSUMER_SECRET<span style="color: black;">&#41;</span>
<span style="color: #808080; font-style: italic;"># lese key und secret aus Datenbank</span>
auth.<span style="color: black;">set_access_token</span><span style="color: black;">&#40;</span>key, secret<span style="color: black;">&#41;</span>
api = tweepy.<span style="color: black;">API</span><span style="color: black;">&#40;</span>auth, <span style="color: #dc143c;">parser</span>=tweepy.<span style="color: black;">parsers</span>.<span style="color: black;">JSONParser</span><span style="color: black;">&#40;</span><span style="color: black;">&#41;</span><span style="color: black;">&#41;</span></pre></div></div>

<p>Über das Objekt <tt>api</tt> können dann die Methoden der Twitter-API authentifiziert aufgerufen werden. Fertig.</p>
<p>Fertig? Nein. Tweepy hat eine leicht andere Philosophie als PTT. Aber zum Glück ist Python nicht statisch typisiert. Sonst hätte ein Großteil von Twacbak angepasst werden müssen (Ja, ich weiß: geringere Kopplung &#8230;). Dank <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Duck-Typing">Duck Typing</a>, eines der besonders angenehmen Merkmale von Python, und der guten Konfigurierbarkeit Tweepy&#8217;s musste ich nur einige wenige Stellen anpassen. Nach kurzer Zeit war ich dann wirklich fertig mit der Umstellung.</p>
<p>Twacbak arbeitet nun mindestens so gut wie vorher. Subjektiv scheint es sogar schneller mit Twitter zu kommunizieren. Aber das kann auch daran liegen, dass Twitter die Kommunikation mittels OAuth bevorzugt abwickeln könnte.</p>
<p>Jetzt kann ich wieder in Ruhe darüber nachdenken, wie sich Twacbak weiter entwickeln soll. Vermutlich in Richtung Webanwendung ;-)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kinderohren</title>
		<link>http://blog.automatische-informationen.de/2010/05/26/kinderohren/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 May 2010 18:32:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Kreuz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Privates]]></category>
		<category><![CDATA[ehrenamt]]></category>
		<category><![CDATA[lesen]]></category>
		<category><![CDATA[schule]]></category>
		<category><![CDATA[vorlesen]]></category>

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		<description><![CDATA[Elf Kinder schauen mich erwartungsvoll mit großen Augen an. Aber was mache ich hier? Ich bin in der Heilbronner Dammgrundschule. Hier im Erdgeschoss befindet sich ein Raum, in dem normalerweise entspannt, gebastelt und gespielt wird. In diesem Raum bin ich mit den elf Kinder. Die schauen mich immer noch erwartungsvoll an. Es sind nicht irgendwelche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.automatische-informationen.de/wp-content/uploads/2010/05/vorlesen.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-510" style="margin-right: 10px; float: left;" title="vorlesen" src="http://blog.automatische-informationen.de/wp-content/uploads/2010/05/vorlesen.jpg" alt="" width="425" height="329" /></a>Elf Kinder schauen mich erwartungsvoll mit großen Augen an. Aber was mache ich hier?</p>
<p>Ich bin in der Heilbronner <a href="http://www.dammgrundschule.hn.schule-bw.de/">Dammgrundschule</a>. Hier im Erdgeschoss befindet sich ein Raum, in dem normalerweise  entspannt, gebastelt und gespielt wird. In diesem Raum bin ich mit den elf Kinder. Die schauen mich immer noch erwartungsvoll an.</p>
<p>Es sind nicht irgendwelche Kinder. Sie sind die eine Hälfte der Klasse 4b. Die andere Hälfte ist gerade mit Ihrer Lehrerin zusammen. Warten Sie etwa darauf mit der ersten Hälfte zu tauschen? Bilde ich mir ein.</p>
<p>Was ich hier mache? Ich lese gleich den Kindern etwas vor.</p>
<p>Zum Vorlesen bin ich über die Heilbronner Aktion &#8220;Man(n) liest vor&#8221;  gekommen. Als Teil der bundesweiten Aktion &#8220;<a href="http://www.wirlesenvor.de/">Wir lesen vor</a>&#8221; soll auch bewusst gemacht werden, dass die meisten Kinder  Vorleseerfahrungen überwiegend durch Frauen erleben. Bei vielen Jungen bleibt so hängen, dass Vorlesen (und auch das Lesen an  sich) eher Frauensache ist. Lesen wird für sie &#8220;uncool&#8221;. In unserer vernetzten Informationsgesellschaft ist das nicht so gut.</p>
<p>So wurde ich Vorlesepate. Die Kinder werden unruhig.</p>
<p>Seit Ende November lese ich in der Klasse 4b vor. Begonnen haben wir mit einigen Kapiteln aus &#8220;Alice im Wunderland&#8221;. Rätselgeschichten waren im Februar angesagt. Danach eine Indianergeschichte. Und jetzt eine über Piraten zur Zeit von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_St%C3%B6rtebeker">Klaus Störtebeker</a>.</p>
<p>&#8220;Wann fangen Sie denn an? Wir sind doch schon ruhig&#8221; höre ich den  coolsten Typ der Klasse fragen.</p>
<p>Lesen verändert. Vorlesen auch. An manchen Vorlesetagen scheinen die Kinder fast erleichtert den Raum zu  verlassen. Aber es gibt immer wieder helle Momente. Der coole Typ von eben argumentierte kürzlich noch sehr &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Raufbold">körperbetont</a>&#8220;. Letztens fragte er mich, ob er nicht auch einmal der Klasse vorlesen  dürfe. Natürlich durfte er. Und er hört auch zu, wenn ein anderes Kind vorliest.</p>
<p>Ist das etwa das Scharren ihrer Füße? Oder das Spitzen ihrer Ohren?</p>
<p>Zwei besonders hibbelige Mädchen haben die Kuschelecke entdeckt. Ohne es zu wissen meditieren sie beim Klang unserer Stimmen. Ein türkischer Junge setzt sich gerne neben mich, um ins Buch zu spicken. Vor zwei Wochen hat er mich erwischt, als ich den Inhalt anders als im  Buch wiedergab. Selbst gelesen ist eben anders als beim Vorlesen zuzuhören, erklärte ich ihm. Vor einer Woche empfahl er mir das Buch, das er gerade zu lesen begonnen  hat.</p>
<p>Auch mit vielen kleinen Schritten kann man(n) etwas bewegen. Aber nun  geht es los. Pssst!</p>
<p>Elf Kinder schauen mich erwartungsvoll mit großen Augen an. Das nächste Kapitel unseres Buches &#8220;<a href="https://portal.d-nb.de/opac.htm?query=9783423077170">Seeräuber vor Sylt!</a>&#8221; heißt: &#8220;Geheime Pläne&#8221;.</p>
<p>P.S. der nächste bundesweite Vorlesetag ist am 26.11.2010. Schon mal vormerken.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Nigeria liegt in Südafrika? Oder: &#8220;Eilig Geschftsvorschlag.&#8221;</title>
		<link>http://blog.automatische-informationen.de/2010/03/13/nigeria-liegt-in-sudafrika-oder-eilig-geschftsvorschlag/</link>
		<comments>http://blog.automatische-informationen.de/2010/03/13/nigeria-liegt-in-sudafrika-oder-eilig-geschftsvorschlag/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 18:07:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Kreuz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Privates]]></category>
		<category><![CDATA[Nigeria]]></category>
		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>

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		<description><![CDATA[In letzter Zeit bekomme ich wieder E-Mails, in denen mir für eine simple Banktransaktion Millionen an Euro als Gewinn angeboten werden. Nicht, dass man solchen E-Mails Glauben schenken kann. Aber lustig sind sie schon. Auf eine familäre Anregung hin werde ich diese hier veröffentlichen. Los geht&#8217;s. Von: James Labonte Betreff: Eilig Geschftsvorschlag. Datum: 12. März [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In letzter Zeit bekomme ich wieder E-Mails, in denen mir für eine simple Banktransaktion Millionen an Euro als Gewinn angeboten werden. Nicht, dass man solchen E-Mails Glauben schenken kann. Aber lustig sind sie schon. Auf eine familäre Anregung hin werde ich diese hier veröffentlichen.</p>
<p>Los geht&#8217;s.</p>
<blockquote><p>Von: 	James Labonte <<a href="mailto:jlanbote@live.com">jlanbote@live.com</a>><br />
Betreff: 	Eilig Geschftsvorschlag.<br />
Datum: 	12. März 2010 23:18:27 MEZ<br />
An: 	Recipient List Suppressed</p></blockquote>
<p>Attn,</p>
<p>Gesch?ftsvorschlag,</p>
<p>Zuerst mu? ich um Ihre Zuversicht in dieser verhandlung<br />
bitten. Das ist auf Grund seiner lage, als das sein total<br />
VERTRAULICHund Geheimnisvoll.</p>
<p>Aber ich weiss, dass eine verhandlung dieses Ausma?es<br />
irgendeinen ?ngstlich und besorgt machen wird,aber ich<br />
versichre Ihnen, dass alles am Ende des tages in ordnung<br />
sein wird. Wir haben uns entschieden Sie durch eine E-mail<br />
sendung,wegen der Dringlichkeit diese verhandlung zu<br />
erreichen, als wir davon zuverlassig von seiner<br />
schnelligkeit und vertraulichkeit ?berzeugt worden sind.</p>
<p>Ich m?chte mich nun vorstellen. Ich bin Herr James Labonte<br />
(Rechnungpr?fer bei der Chartered Bank von S?d Afrika). Ich<br />
kam zu ihrem kontakt in meiner pers?nlichen suche  nach<br />
einer zuverlassigen und anstandige person, um eine sehr<br />
vertrauliche verhandlung zu erledigen, die ?bertragung von<br />
einem fremden Konto das maximale zuversicht erfordert.</p>
<p>Der vorschlag:Ein Ausl?ndische,verstorbener Ingenieur Philip<br />
, ein Diamante-Handler/unternehmer mit der Republik S?d<br />
Afrika.</p>
<p>Er war bis seinem Tod vor drei jahren in einem Flugzeug<br />
absturz,als unternehmer bei der Regierung tatig. Herr Philip<br />
war unser kunde hier bei der Chartered Bank von S?d Afrika<br />
Johannesburg und hatte ein Konto guthaben von US$17.9<br />
million (Seventeen Million Nine Hundred Thousand Dollars<br />
Only). welches die Bank jetzt fraglos erwartet durch seine<br />
Verwandten das Sie sich melden, wenn Sie sich nicht melden<br />
wird alles zu einem Afrikanischen vertrauens fond f?r waffen<br />
und munitions besorgungen bei einer freiheitsbewegung hier<br />
in Africa gespendet.</p>
<p>Leidenschaftliche wertvolle Anstrengungen werden durch die<br />
Chartered Bank gemacht,um einen kontakt mit jemanden von der<br />
Labonte familie oder Verwandten zu bekommen.Es hat aber bis<br />
jetzt keinen Erfolg gegeben.Es ist wegen der wahrgenommen<br />
moglichkeit keinen verwandten der Malawi zu finden (er hatte<br />
keine frau und kinder) dass eine Anordnung f?r den fond als<br />
nicht zubehaupten deklariert werden,sollte, und dann zum<br />
vertrauens-fond f?r waffen und munition bersorgung<br />
ausgeben,die dem kurs vom krieg in Afrika gespendet wird.</p>
<p>Um dieser negative Entwicklung abzuwenden, haben ich und<br />
einige meiner bew?hrten kollegen in der Bank beschlossen das<br />
Geld nach Ihre zustimmung zu ?berweisen und suchen jetzt<br />
Ihre Erlaubnis das Sie sich als verwandter des verstorbenen<br />
Ing. Philip deklarieren,damit der Fond in der h?he von<br />
USD$17.9m infolgen dessen als der Nutznie?er(Verwandter des<br />
Anton)auf Ihr Bank Konto ?berwiesen werden.</p>
<p>Alle beurkundungen und Beweist die Ihnen erm?glichen diese<br />
Fonds zu behaupten werden  wir zu Ihrer verf?gung<br />
stellen,damit alles gut verl?uft und wir versicheren Ihnen<br />
ein 100% Risiko freie Verwicklung.</p>
<p>Ihr Anteil w?re 30% von der totalen Gange, w?hrend die<br />
restliche 70% ist f?r mich und meine kollege. Wenn dieser<br />
vorschlag f?r Sie OK ist und Sie W?nschen das vertrauen<br />
auszunutzen, das wir hoffen auf Ihnen und Ihrer Gesellschaft<br />
zu verleihen,dann senden sie mir netterweise sofort per<br />
meine personal E-mail Adresse, Ihre Voll Namen, Adresse,<br />
Telefonnummer, fax-nummer und Ihre vertraulicher E-mail<br />
adresse,damit ich Ihnen die  relevanten details dieser Bitte<br />
schicken Sie Ihre Antwort auf meine Vertraulichen Email<br />
Adresse: <a href="mailto:jlabonte2010@hotmail.com">jlabonte2010@hotmail.com</a></p>
<p>verhandlung senden kann.</p>
<p>Danke in voraus.</p>
<p>Mit freundlichen Gr??e.<br />
Mr. James Labonte.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Projektstudie Softwareentwicklung WS 2009/10: Lessons Learned</title>
		<link>http://blog.automatische-informationen.de/2010/02/24/projektstudie-softwareentwicklung-ws-200910-lessons-learned/</link>
		<comments>http://blog.automatische-informationen.de/2010/02/24/projektstudie-softwareentwicklung-ws-200910-lessons-learned/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 17:23:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Kreuz</dc:creator>
				<category><![CDATA[#SEPS]]></category>
		<category><![CDATA[java]]></category>
		<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[projektstudie]]></category>
		<category><![CDATA[Softwareentwicklung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.automatische-informationen.de/2010/02/24/projektstudie-softwareentwicklung-ws-200910-lessons-learned/</guid>
		<description><![CDATA[Das Semester ist noch nicht zu Ende, aber trotzdem wird es langsam Zeit, dass ich über die Erfahrungen der Projektstudie Softwareentwicklung berichte. In der letzten Veranstaltung hatten wir uns in einem großen Kreis zusammen gesetzt, um über die Projektstudie zu reflektieren. Zunächst möchte ich mich auf diesem Wege noch einmal bei allen Beteiligten bedanken. Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Semester ist noch nicht zu Ende, aber trotzdem wird es langsam Zeit, dass ich über die Erfahrungen der <a href="/hochschule/projektstudie-softwareentwicklung/">Projektstudie Softwareentwicklung</a> berichte. In der letzten Veranstaltung hatten wir uns in einem großen Kreis zusammen gesetzt, um über die Projektstudie zu reflektieren.</p>
<p>Zunächst möchte ich mich auf diesem Wege noch einmal bei allen Beteiligten bedanken. Es ist schwer, Feedback zu geben, wenn Noten noch nicht vergeben sind. Ich danke für Ihr Vertrauen, so offen für Sie relevante Punkte anzusprechen. Und noch dazu bei jemanden, den Sie erst vor einem Semester grob kennen gelernt haben.</p>
<p><strong><em>Danke schön!</em></strong></p>
<p>So, was hatte ich auf unserer Sammeltafel notiert (meine Anmerkungen in <em>kursiv</em>)?</p>
<p>Zunächst das, was als positiv empfunden wurde.</p>
<p><strong>1. Firmenprojekte</strong></p>
<p>Auch dieses Semester wurden zwei der fünf Themen von externen Firmen gestellt. Diesmal war sogar <a href="http://www.sap.com/germany/services/consulting/">SAP Consulting</a> mit dabei. Die andere Firma war (leider) nicht ganz so präsent. Trotzdem ist es gut, praxisnahe und -relevante Projekte durchzuführen, besonders wenn die Ergebnisse später auch produktiv eingesetzt werden.</p>
<p><em>Dies sehe ich auch so. Ich freue mich, dass wir die Strukturen haben, relativ unkompliziert Projektstudien mit externen Firmen zu planen und umzusetzen. Für das nächste Semester ist wieder etwas in Planung. :-)</em></p>
<p><strong>2. Räumlichkeiten und Werkzeuge</strong></p>
<p>Der reservierte Gruppenarbeitsraum Y002 wurde als sehr hilfreich empfunden. Genügend Platz, mehrere Weißwandtafeln, Steckdosen für die eigenen Notebooks unterstützten die Arbeit. Auch wenn es ruhig mehr Steckdosen sein dürften ;-)</p>
<p>Als Werkzeug war besonders <a href="https://www.dropbox.com/referrals/NTMxODkwNTY5">Dropbox</a> hilfreich. Es bietet sehr gute Möglichkeiten für den Austausch von Dateien, auch mit externen Kunden. Den einen oder anderen hat die Backup-Funktionalität sehr geholfen.</p>
<p>Das Wiki hat Ihnen als Wissensbasis geholfen, da auch frühere Semester hier ihre Erfahrungen dokumentiert hatten.</p>
<p><em>Die Verfügbarkeit des Gruppenarbeitsraum wird auf jeden Fall beibehalten. Ich versuche im nächsten Semester mögliche Störungen durch andere Veranstaltungen weiter zu verringern</em></p>
<p><em>Den Einsatz von Dropbox sehe ich mit gemischten Gefühlen. Es hat Sie auch dazu verführt, das Werkzeug zur Versionsverwaltung (<a href="http://subversion.apache.org/">Subversion</a>) eher zu wenig einzusetzen. Ich nehme mit, expliziter festzulegen, was in die Dropbox gehört, was in das Werkzeug zur Versionsverwaltung und was in das Wiki.</em></p>
<p><em>Siehe auch Punkt 7 aus dem <a href="/2009/08/24/projektstudie-softwareentwicklung-ss-2009-lessons-learned/">letzten Semester</a>.</em></p>
<p><strong>3. Statusberichte</strong></p>
<p>Der Zwang zu wöchentlichen Statusberichten hat Ihnen geholfen, das Ziel nicht aus dem Auge zu verlieren.</p>
<p><em>Und ich hatte zunächst gedacht, Sie würden den Zwang als zu restriktiv ansehen. So kann man sich täuschen.</em></p>
<hr />
<p>Jetzt zu den Punkten, die Sie als verbesserungswürdig ansehen.</p>
<p><strong>4. Teambuilding</strong></p>
<p>Sie haben einen Workshop zur Verbesserung der Teamfähigkeit angeregt. Die Teams waren ja, bis auf eine Ausnahme, im wahrsten Sinne des Wortes, zusammengewürfelt (auch wenn es kein realer Würfel war, sondern nur ein Zufallszahlengenerator). Viele Teammitglieder kannten sich vorher höchstens vom Sehen, die Gruppe musste sich zum Team zusammenraufen.</p>
<p><em>Ich gebe zu, so richtig habe ich darüber noch nicht nachgedacht. Zum einen sollen Sie genau diese Erfahrung machen: mit relativ Fremden zusammen arbeiten und nicht nur eine Gruppe, sondern ein Team sein. Ein Workshop könnte möglicherweise das Bewusstsein für &#8220;Gruppe vs. Team&#8221; schärfen, aber ob ein &#8220;Teamunfähiger&#8221; dadurch &#8220;teamfähig&#8221; wird bezweifle ich.</em></p>
<p><em>Der Studiengang hat in diesem Semester einen ähnlich gelagerten Workshop für die Erstsemester durchgeführt. Ich bin gespannt, welche längerfristigen Ergebnisse hier zu erwarten sind.</em></p>
<p><strong>5. Mehr Retrosprektiven</strong></p>
<p>Es wurde von Ihnen als gut angesehen, dass wir die Feedbackrunde zum Ende der Veranstaltung durchgeführt haben. Diese sollte aus Ihrer Sicht häufiger durchgeführt werden. Als Anregung an zukünftige Projektteams sollten Retrospektiven auch teamintern durchgeführt werden.</p>
<p><em>Die Anregung nehme ich gerne mit. Ich werde im nächsten Semester eine weitere Feedbackrunde für die Mitte des Semesters einplanen. Teaminterne Retrospektiven sollte m.E. moderiert werden. Vielleicht kann dies der studentische Coach übernehmen.</em></p>
<hr />
<p>Als weder rein positiv, noch rein verbesserungswürdig haben Sie folgende Punkte angesprochen:</p>
<p><strong>6. Pair Programming</strong></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paarprogrammierung">Pair programming</a> hat vielen geholfen, sich tiefer in das jeweilige Gebiet einzuarbeiten. Problematisch wird gesehen, dass im Werkzeug zur Versionsverwaltung nur ein Benutzer als Bearbeiter gespeichert wird.</p>
<p><em>Ja, ich nutze die Informationen aus dem Werkzeug zur Versionsverwaltung, um abzuschätzen, wer wieviel an der Entwicklungsarbeit beteiligt war. Da immer nur einer als Bearbeiter angegeben werden kann, sollten Sie sich entsprechend beim Einchecken abwechseln. Und wenn Sie zusätzlich dokumentieren, wann Sie mit wem Pair programming betrieben haben, kann ich dies berücksichtigen.</em></p>
<p><em>Also: keine Angst vor dem Pair programming</em></p>
<p><strong>7. Risikomanagement</strong></p>
<p>Sie bemerkten, dass es Ihnen geholfen hat, eine initiale Risikoanalyse durchzuführen. Diese sollte aber im Laufe des Projektes immer wieder durchgeführt werden, da sich die anfänglichen Annahmen immer mal wieder als falsch heraus stellen.</p>
<p><em>Ja. Das nennt man dann Risikomanagement ;-). Ich nehme das einmal als Botschaft an Ihre Nachfolger.</em></p>
<p><strong>8. Zeit- / Aufgabenbewusstsein</strong></p>
<p>Hier gab es nach Ihrer Auskunft erhebliche Unterschiede zwischen einzelnen Teammitgliedern. Einige sahen es eher &#8220;locker&#8221;, andere sehr penibel. Dies gilt es im Team zu harmonisieren.</p>
<p><em>Dies ist sicher ein Punkt zur Teambildung. Ist von mir so gewollt, das sollen Sie lernen. Manche können das besser als andere. Aber so ist das Projektleben ;-). Auch dies nehme ich als Anregung an Ihre Nachfolger im kommenden Semester. Evtl. kann auch hier der studentische Coach unterstützen, z.B. in den teaminternen Retrospektiven.</em></p>
<hr />
<p>So, habe ich noch etwas vergessen? Ich hoffe mal nicht und freue mich, Sie dann im nächsten Semester in <a href="/hochschule/projektmanagement-3/">Projektmanagement 3</a> zu sehen, wenn Sie nicht das Proxasissemester absolvieren. Falls ich etwas vergessen habe, einfach eine E-Mail an mich. Oder hinterlassen Sie einen Kommentar zu diesem Blogeintrag.</p>
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		<title>Zwei Sinnsprüche: Führung und Lehren</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 15:41:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Kreuz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Profession]]></category>
		<category><![CDATA[feuer]]></category>
		<category><![CDATA[geist]]></category>
		<category><![CDATA[lehren]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit einiger Zeit begleitet mich ein Zitat zum Thema Führung, dass Antoine de Saint-Exupéry zugeschrieben wird: Wenn Du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer. Heute habe ich in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einiger Zeit begleitet mich ein Zitat zum Thema Führung, dass <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Antoine_de_Saint-Exup%C3%A9ry">Antoine de Saint-Exupéry</a> zugeschrieben wird:</p>
<blockquote><p>Wenn Du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer.</p></blockquote>
<p>Heute habe ich in einem <a href="http://www.hanser.de/buch.asp?isbn=978-3-446-41643-7">sehr interessanten Buch</a> ein Zitat von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Plutarch">Plutarch</a> gelesen, das mich sicher auch einige Zeit in meiner Arbeit als Lehrender begleiten wird:</p>
<blockquote><p>Der Geist ist nicht wie ein Gefäß, das gefüllt werden soll, sondern wie Holz, das lediglich entzündet werden will.</p></blockquote>
<p>Wenn das keine Handlungsanweisung für Lehrende (und Lernende!) ist.</p>
<p>Das Zitat in einem größeren Kontext erhellt (!) sicher noch mehr:</p>
<blockquote><p>Wir müssen uns &#8211; nachdem wir die grundlegenden Aspekte begriffen haben &#8211; (gegenseitig) dazu ermuntern, in uns selbst alles andere miteinander in Verbindung zu setzen, unsere Erinnerung zu nutzen, um unser originäres Denken zu lenken, und das, was ein Anderer sagt, als Ausgangspunkt anzuerkennen, als Saatkorn, das genährt und aufgezogen werden will. Den die richtige Analogie füe den Geist ist nicht etwa das Gefäß, das gefüllt werden muss, sondern Holz, das entzündet werden will &#8211; sonst nichts -, und dann spornt es einen zu Originalität an und flößt einem die Sehnsucht nach Wahrheit ein.</p>
<p>Angenommen, jemand ginge los, um seine Nachbarn um Feuer zu bitten; er fände dort eine zuverlässige Flamme vor und bliebe einfach dort, um sich fortwährend zu wärmen. Dies unterscheidet sich in nichts von einem Anderen, der jemanden aufsucht, um etwas von dessen Vernunft mitzubekommen, und nicht begreift, dass er seine eigene Flamme, seinen eigenen Intellekt, entzünden muss; aber er ist zufrieden damit, vom Vortrag verzaubert dort zu sitzen, und die Worte lösen lediglich assoziative Denkvorgänge aus und bringen quasi nur seine Wangen zum Erröten und Glut in seine Glieder. Aber er hat im warmen Schein der Philosophie die feuchte Düsterheit im Inneren seines Geistes nicht vertrieben oder zerstreut.</p></blockquote>
<p>Wir Lehrenden dürfen nicht einfach nur Fakten, Fakten, Fakten präsentieren. Sicherlich haben diese einen Wert, wenn es darum geht, Grundlegendes aus einem Fach als Starthilfe weiter zu geben. Aber dann muss der Funke überspringen. Wir Lehrende müssen die Flamme unseres Wissens weiterreichen, nicht nur mit warmen Worten wärmen.</p>
<p>Wir Lernende dürfen uns nicht damit zufrieden geben, dass ein Anderer uns schon mit dem richtigen Wissen versorgen wird. Wir müssen selbst lernen, das kann der Lehrende nicht für uns tun. In der deutschen Sprache gibt es aus gutem Grund keine wirkliche Passivform zu &#8220;Lernen&#8221;. &#8220;Ich wurde gelernt&#8221; klingt jedem grausam in den Ohren.</p>
<p>Her mit dem Feuer, ich brenne darauf zu lernen und zu lehren ;-)</p>
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