Vermischtes
So eine Rubrik "Vermischtes" wollte ich schon immer mal im Blog haben. Nun habe ich mich durchgerungen und meine kleine Sammlung von Friseurnamen eingestellt.
Im Laufe der Zeit wird mehr dazu kommen.
So eine Rubrik "Vermischtes" wollte ich schon immer mal im Blog haben. Nun habe ich mich durchgerungen und meine kleine Sammlung von Friseurnamen eingestellt.
Im Laufe der Zeit wird mehr dazu kommen.
Wie am Titel erkennbar, habe ich diese Seiten ein wenig umbenannt. Die Idee hinter dem Namen Automatische Informationen stimmt immer noch, trifft meine Ideen und Gedanken aber nicht ganz. Dagegen hat sich gezeigt, dass die Wahl meines Namens auf Twitter für meine Person sehr angemessen war. Darum nun der neue Name "Implizite Informationen".
Im Nachklang zu meinem Beitrag Blogofile statt Wordpress bin ich auf einen Hoster gestossen, der meine persönliche Philosophie wesentlich besser wiederspiegelt, als mein bisheriger: Uberspace. Betrieben von Jonas Pasche und seinen Kollegen gibt es ein Hosting für jeden, der eine geschützte Umgebung sucht, aber trotzdem das Experimentieren nicht verlernt hat. Voller SSH-Zugang ist selbstverständlich. Überzeugt wurde ich, als Jonas mir Mercurial installiert hat, ohne dass ich dort schon meinen Preis bestimmt habe.
Auch bei 1blu, wo ich bisher Kunde war, konnte
ich per SSH auf meine Daten zugreifen. Über die Zugriffsgeschwindigkeit konnte
ich nicht klagen. Aber, dort ist alles auf die Masse ausgerichtet.
Dokumentation über eine dürftige FAQ. Als Standard ist PHP4 installiert, mit
Tricks bin ich auf PHP5.1 gekommen (Build Date: 07.06.2006). Python ist in der
Version 2.3.5 verfügbar. Von Mercurial möchte ich gar nicht reden. Und gebe
ich who auf der Kommandozeile ein, so erhalte ich die Meldung "-bash:
/usr/bin/who: Keine Berechtigung". Zugute halten möchte ich 1blu aber, wie
einfach die Einrichtung und wie problemlos die Kündigung war. Auch der Betrieb
einfacher Seiten klappte gut. So sollte es sein.
Bei Uberspace hat Jonas mal eben neben dem Python 2.4 ein aktuelles Python 2.7
installiert. Mit
easy_install
kann sich jeder schnell selbst eigene Python-Module in seinen Space
installieren. Alles, was das (Entwickler-) Herz begehrt, ist verfügbar.
Neben Python und Mercurial auch Perl, PHP, Ruby, node.js, GCC, CVS, Subversion,
git, Wordpress, Django usw. Natürlich innerhalb gewisser, vernünftiger
Grenzen. Und who funktioniert ebenfalls.
Die Migration war problemlos. Die meines eigenen Blogs sowieso, dem Textformat sei dank. Ciao Calotta ist mit Wordpress betrieben. Das dauerte dann etwas länger. Das Umschalten der Domains war eine Sache von kurzer Zeit. Alles andere konnte ich per E-Mail kurz klären.
Jetzt werde ich mich in meinem neuen, schönen digitalem Heim gemütlich einrichten. Meine Lesezeichen verwalte ich schon mit Insipid. Trac und Mercurial sind die nächsten Schritte. Danach kommt vermutlich die Mailverwaltung dran.
Home Sweet Home!
Wie einige andere habe auch ich beschlossen, die Plattform für diesen Blog zu wechseln. Dafür gibt es einige Gründe:
Das PHP-basierte Wordpress ist alles andere als sicher. PHP ist an sich schon ein Sicherheitsproblem. Wenn eine Sprache "für das Web" nicht einmal die rudimentärsten Probleme im Design behebt, ist grundsätzlich etwas falsch gelaufen. Im Gegenteil, PHP forciert geradezu unsichere Systeme. Wordpress versucht um einige dieser Probleme herumzudoktern, spätestens die Plugins machen allem einen Strich durch die Rechnung.
Mindestens einmal pro Woche muss ich entweder Wordpress selbst oder eines der Plugins aktualisieren. Meistens wegen irgendwelcher Sicherheitsprobleme. Bei jedem Update sicherheitshalber einen Backup machen, hoffen, dass alles klappt und dann (meistens) erleichtert aufatmen nervt auf die Dauer. Muss aber gemacht werden. Siehe oben.
Wordpress läuft bei meinem Hoster alles andere als schnell ab. Dabei sind kaum Plugins installiert. Wenn ich beim Erstellen eines Beitrags bei jedem Seitenwechsel ein, zwei Sekunden (und mehr) warten muss, dann bringt das ganze keinen Spaß. Auch beim normalen Lesen dauert alles einfach viel zu lange.
Wenn ich programmiere, kann ich sehr komfortabel alle Versionen sichern, vergleichen und ggf. wiederherstellen. Mit Wordpress nicht.
Ich habe keine Lust mehr, entweder mich mit HTML herumzuplagen oder den nur teilweise funktionierenden Editor nutzen zu müssen. Für Editoren wie TextMate gibt es ein Plugin für Wordpress. Aber das steht mir immer wieder im Weg herum. Ich möchte einfach ganz normalen Text eingeben und Überschriften, Tabellen, u.s.w. werden automatisch erkannt. Ich will Markdown, reStructuredText oder ähnliches nutzen!
Diese Gedanken führten mich über Toto zu Blogofile. Dort schreibe ich mit meinem Lieblingseditor in ganz normale Dateien (fast) ganz normalen Text. Ich kann zur Formatierung Markdown, reStructuredText, HTML und was weiß ich noch verwenden. Programmcode jedweder Sprache wird wunderbar mittels Pygments corloriert. Bilder brauche ich nicht umständlich hochladen, sondern kopiere sie einfach in ein bestimmtes Verzeichnis.
Dann generiere ich mittels Blogofile statische HTML-Dateien, die ich mittels rsync zeit- und ressourcensparend auf meinen Webspace kopiere. Vorher kann ich mir das Ergebnis lokal ansehen. Das ganze kann ich mit einfachen Mitteln vollständig an meine Bedürfnisse anpassen.
Was verliere ich dadurch? Gar nicht sooo viel:
Kommentare wären ist über separate Web-Dienste, wie Disqus oder IntenseDebate möglich. Ich habe sie erst einmal deaktiviert, da ich meistens sowieso nur mit Spam-Kommentaren beschäftigt war. Wer mir etwas mitzuteilen hat, kann dies auch über Twitter tun. Wenn es zu viele werden, nutze ist Disqus.
Automatische Tweets könnte ich irgendwann einmal mit Twacbak realisieren. Blogofile ist wie Twacbak in Python implementiert. Über Cron-Jobs könnte ich mir etwas zusammenbauen, damit Einträge zeitgesteuert veröffentlicht werden. Brauche ich aber aktuell nicht.
Um Blogofile gut nutzen zu können, habe ich es ein wenig abgeändert. Insbesondere habe ich die Möglichkeit hinzugefügt, Seiten mit Markup aber ohne Datum, Kategorie und Tags erstellen zu können. Das Impressum oder meine Hochschulseiten wollte ich dann doch nicht in HTML schreiben. Und die CSS-Datei habe ich dann auch nicht ganz von Anfang an erstellt. Um meine gesammelten Sprüche einzustreuen baue ich mir noch ein kleines Modul.
Was gewinne ich? Einiges:
Ich glaube, der letzte Punkt gab den Ausschlag.
In einer kleinen Wochenendarbeit (sonst ist ja nichts zu tun) bin ich mit diesen Seiten auf eine andere Software umgezogen. Falls also dem einen oder anderen das Layout ungewohnt vorkommt: bitte nicht wundern.
Ich habe so weit es ging alles soweit von der bisherigen Software (Serendipity, aka s9y) übernommen und in die neue Software (WordPress, aka WP) integriert. Falls ich etwas übersehen haben sollte, so bitte ich um Nachricht.
Ein wenig wird sich das Ganze hier wohl noch zurechtrütteln und -schütteln, also nicht wundern. Dafür gibt es zu gegebener Zeit auch einen kleinen Erfahrungsbericht.
Ein wenig nach dem eigenen Namen zu suchen kann nicht schaden. Und dem Ego tut es diesmal auch ganz gut, besser als beim letzten Mal:
Das ist doch eine schöne Flasche Wein wert ;-)
P.S.: den Wein hätte es auch so gegeben...